Testbericht Resco Photo Viewer - Mittwoch, 14. November 2007
Das Programm Resco Photo Viewer dient dazu, Bilddateien auf dem PocketPC-Bildschirm anzuzeigen und sie gegebenenfalls nachzubearbeiten.
Das Programm ist recht einfach zu bedienen und wirkt trotz der Fülle an Einstellungs- und Variationsmöglichkeiten aufgeräumt. Folgende Bildformate werden unterstützt:
JPEG, TIFF, BMP, PPM, PSD, PGM, CFX, PCX, PNG und GIF.
Wie sein Konkurrenzprodukt SPB Imageer ist auch der Resco Photo Viewer sehr schnell beim Laden der Bilder. In diesem Test bearbeiteten wir Bilder von 3 bis 10 Megapixeln und selbst bei diesen großen Pixelzahlen dauerte das Laden eines Bildes nicht unangenehm lange. Die Bilder wurden sogar etwas schneller geladen als die Bilder bei SPB Imageer. Bei vielen Bilern fiel auf, dass es nützlich sein kann den Bildern Text-oder Audionotiz hinzuzufügen. Dies wird von dem Programm ebenso unerstützt, wie viele weitere Funktionen die sonst nur Profiprogramme bieten.
In der neusten Version wird nun auch, wie bei SPB, ein FTP-Upload-Dienst hinzugefügt. Bilder lassen sich nun auf den Webhoster „Flickr“ hochladen und dort zu Alben zusammenfassen. Die Bedienung ist hier etwas umständlich. Zunächst wählt man die Bilder im Photo Viewer aus und entscheidet, ob man sich komprimiert oder in Orginalgröße Hochladen will. Dann öffnet man den Internetexplorer und meldet sich bei Flickr an. Anschließend muss man dem Resco Photo Viewer den Zugriff auf das eigene Flickr-Konto erlauben.
Der Software ist ein Bildbearbeiter angefügt, mit dem man ungewünschte Effekte, die bei der Fotographie entstehen retuschieren kann. Auch das Zuschneiden, das Vergrößern und Verkleinern, das Drehen von Bildern und die Veränderung von Helligkeit und Kontrast ist möglich. Nach der Bearbeitung von Bildern kann man diese in den Formaten JPEG, BMP und PNG speichern.
Interessant schient auch das Programm Screen Caputre sein, das mit dem Programm mit installiert wird. Mit diesem Programm ist es Möglich Bildschirmfotos, so genannte Screenshots, zu machen. Nach der aktivierung des Programmes bleiben dem User 10 Sekunden, um die Szene, die photographiert werden soll herzustellen.
Der Unterschied zwischen der Standard und der Pro-Version ist vor allem, dass die Proversion mit dem Bildformat RAW zurechtkommt.

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