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Testbericht Resco Explorer 2007

Resco File Explorer ist der Klassiker unter den Pocket-Dateimanagern. Der Dateimanager verwaltet Ordner und Dateien im Windows-Explorer-Stil und bringt neben einen Plug-In für den Heute-Bildschirm, einen Dateibetrachter, einen Registry-Editor und weitere kleine Helfer auf den PocketPC.

pc_capture1.JPGMit Resco Explorer hat man einen guten und Feature-reichen Dateiexplorer, um den von Microsoft integrierten File Explorer zu ersetzen. Die Grundfunktionen verschieben, speichern und löschen etc. sind natürlich im Explorer integriert. Darüber hinaus kann der Resco Explorer Dateien komprimieren und verschlüsseln. Dazu enthält diese Applikation einen einfachen Registry-Editor.

Beim Start des Resco File Explorers überrascht er mit einer aufgeräumten und übersichtlichen Baumstruktur-Anzeige. Hier kann man sich bequem durch die Ordner klicken. Die Inhalte des angetippten Ordners werden im unteren Bereich der zweigeteilten Anzeige dargestellt. Wahlweise kann man die Teilung auch vertikal einstellen.
Die Dateiliste bietet verschiedene Ansichtsmodi wie Details, Liste, kleine oder große Symbole.
Wie ich schon erwähnt habe, lässt sich die Teilung des Bildschirms auch vertikal realisieren – was sehr nützlich ist, wenn man mit sehr langen Dateilisten arbeitet. Die Breite (oder Höhe, bei vertikaler Teilung) der beiden Fenster lässt sich über einen verschiebbaren Trennbalken individuell einstellen.
Die Symbolleisten sind insgesamt sehr gut gegliedert und bieten einen sehr schnellen Zugriff auf die wichtigsten Funktionen.
Die Möglichkeit bestimmte Attribute ein- oder auszublenden und zu sortieren dürfte bekannt sein.
Nützlich ist auch die Filterfunktion, mit der sich Dateien nach bestimmten Kriterien ausblenden lassen. Von Windows geerbt ist das Kontextmenü, welches sich nach dem Antippen und halten des Stiftes auf eine Datei öffnet. Das Menü bietet alle notwendigen Funktionen und wirkt nicht überladen

Es gibt beim Resco Explorer auch ein neues Feature mit dem man per FTP-Zugriff auch auf entfernte Daten zugreifen kann.
Der-Zugriff kann wahlweise anonym oder mit Benutzerkennung erfolgen. Außerdem bietet der Resco File Explorer die Auswahl zwischen Aktivem oder Passivem FTP-Zugriff.

Gespeicherte FTP-Sitzungen befinden sich in der Baumanzeige unter „My FTPs“ und können mit einem Tippen auf „Connect“ geöffnet werden (Netzwerkverbindung vorausgesetzt).
Ein zusätzliches externes FTP-Programm ist somit überflüssig geworden

Resco hat auch einige Plug-Ins die bei der Installation mit installiert werden können, z.B.das Registry-Plug-In oder das FTP-Plug-In

Mit dem Explorer kann man auch Verzeichnisse und Daten per IrDA, Bluetooth oder E-Mail direkt verschicken. Auch der Dateiempfang (über IrDA oder Bluetooth) ist möglich.

Programmdateien kann man als Verknüpfung an das Startmenü senden, was sehr nützlich ist, wenn man Programme schnell aus dem Startmenü starten möchte, anstatt sich durch Wälder von Daten durchkämpfen zu müssen

In den „Browser“-Optionen lässt sich festlegen, ob alle Dateien im Explorer angezeigt oder bestimmte Systemdateien ausgeblendet werden sollen. Auch die Fensteraufteilung und die Anzeige der Dateierweiterungen kann man hier einstellen.

Die integrierten ZIP-Funktionen besitzen ebenfalls eine Optionen-Seite. Hier kann man die Standardkompressionsrate und die Verfahrensweise beim Überschreiben bereits vorhandener Seiten festlegen.

Da man mit dem Resco File Explorer auch die System Registry des PocketPC bearbeiten kann, und dabei tief in das System eingegriffen wird, kann man sich vom Registry Explorer alle Änderungen vor dem Wirksamwerden bestätigen lassen. Man kann also nicht aus Versehen irgendwelche Änderungen wirksam machen.

Die integrierte Verschlüsselungsfunktion des Resco Explorers arbeitet mit einer 128 Bit- Verschlüsselung. Die Bedienung ist sehr einfach, da man nur ein Passwort für die verschlüsselte Datei angeben muss. Die verschlüsselte Datei behält ihren Namen bei und bekommt die Erweiterung: *.rfx. Man kann einstellen ob die Ursprungsdatei nach der Verschlüsselung gelöscht werden soll, sodass Daten nicht in unverschlüsselter Form auf dem PocketPC bleiben.

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